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Auch wenn es eine Parodie des Textes (von Luigi Landi) des bekannten Liedes von 1923 ist (das wiederum von der Hymne der Radfahrer-Bersaglieri abstammt), würde ich sagen, dass diese Worte sehr gut die ganze Polemik zusammenfassen, die derzeit über den „Aufrüstungswettlauf“ des Alten Kontinents geführt wird.

Mittlerweile gibt es keine Fernseh- oder Radiosendung (egal in welchem Land) oder Website mehr, die nicht darüber berichtet: Wegen des bösen Trump, der beschlossen hat, den Kampf für den Sieg der Ukraine gegen Russland aufzugeben, und der damit droht, Europa der militärischen Verteidigung durch den „großen amerikanischen Bruder“ zu berauben, muss nun plötzlich Schadensbegrenzung betrieben werden. Also her mit den Milliarden in Hülle und Fülle, als ob es in Strömen regnete, wie es sie für soziale Dienste (Gesundheit, Bildung, Infrastruktur und was sonst noch in jedem europäischen Land nötig wäre) noch nie gegeben hat. Aber man weiß ja: Ubi maior, minor cessat!

Wie ich schon sagte, „scheint“ alles plötzlich ausgebrochen zu sein, nach den Gesprächen, die Ende Februar in den Staaten zwischen der blonden Tolle und den verschiedenen Regierungschefs der wichtigsten EU-Länder stattfanden, sowie jenem Großbritanniens und „Schniefnase“, alias Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj, dem ukrainischen Komiker.

Eine schöne Pantomime, das muss man schon sagen, würdig der besten Commedia dell’Arte, in der alle Masken vor laufender Kamera ein Spektakel für die ganze Welt inszeniert haben. Jeder hat seine Rolle gespielt: die Amerikaner die des „bösen Bullen“, alle anderen, angefangen beim britischen Premierminister Keir Starmer, die des „guten Bullen“.

Und so begannen Ursula und all die anderen kleinen Schoßhündchen zu kläffen, um die Massen aufzuwiegeln. Angesichts der Gefahr, dass Russland nicht bei der bloßen Eroberung der Ukraine stehen bleibt (obwohl sie, wie man seit langem weiß, mit Hacken und recycelten Waschmaschinenteilen kämpfen), sondern zu einem Raubzug über das gesamte europäische Territorium ansetzt und sogar die Kosakenpferde in den Brunnen des Petersplatzes in Rom tränkt, muss man die Reihen schließen und den Eindringling zurückschlagen. Aber…, Moment mal: Es gibt ein Problem! Wir haben all unser altes Alteisen der Ukraine gegeben, um sich vor dem Feind zu verteidigen. Und was machen wir nun? Ganz einfach: Wir drucken Geld in Hülle und Fülle, um uns mit Waffen einzudecken, und in etwa zehn Jahren werden wir bereit sein, dem schrecklichen Feind entgegenzutreten. Wir in Frankfurt drucken natürlich, und ihr zahlt.

Ich glaube, nicht einmal ein Grundschulkind würde eine solche Aneinanderreihung von Schwachsinn schlucken, aber man weiß ja, die Plandemie (Pandeminchia) docet: Der dümmlichen Leichtgläubigkeit des europäistischen Militrottels (militonto) sind keine Grenzen gesetzt. Und genau aus diesem Grund verzichte ich darauf, die diversen Idiotien zu zitieren, die man derzeit im Umlauf sieht, vorangetrieben von den Narrativen der verschiedenen Lakaien (wie etwa die Drei-Tages-Überlebenskits) und diversen Monologen über Ventotene…

So erklärten sich alle, mit Krautlandia (Krucklandia) an der Spitze (das für diesen Anlass eigens die in der Verfassung verankerte eiserne Regel der Schuldenbremse geändert hat), von vornherein bereit, schwindelerregende Summen lockerzumachen, um die Rüstungsindustrien in Europa und in Übersee reich zu machen. Man muss Opfer bringen, um das Vaterland zu verteidigen! Also bringt sie!

Ja, denn welche bessere Gelegenheit gäbe es, das Waffenarsenal zu erneuern, als die einer angeblichen Verteidigung gegen eine angebliche Gefahr, die wir einfachen Bürger in den kommenden Jahren bezahlen müssen? Offensichtlich keine.

Und so sichert der große Trump (Trumpone) der amerikanischen Militärindustrie einen wirtschaftlichen Aufschwung (sowohl durch die Aufträge, die er erhalten wird, als auch durch die Tatsache, dass die US-Waffen allesamt eingesetzt werden können, um dem wahren Konkurrenten der Staaten, nämlich China, die Stirn zu bieten), und die Europäische Union hat endlich einen Vorwand, die sogenannte „europäische Armee“ aufzustellen. Nun bleibt abzuwarten, wozu diese Armee tatsächlich dienen wird. Irgendetwas sagt mir, dass sie fast ausschließlich gegen zukünftige Rebellionsbewegungen der europäischen Bevölkerungen selbst eingesetzt werden wird, die von den Eliten schikaniert werden. Das Märchen vom Wettlauf um die Rekrutierung junger (und weniger junger) Sprösslinge zur Verteidigung der vaterländischen Grenzen taugt nicht einmal als Witz: Gesetzt den unwahrscheinlichen Fall, sie fänden genug von ihnen, um den gewaltigen „feindlichen Streitkräften“ entgegenzutreten, wären diese im besten Fall erst in einigen Jahren auf dem geforderten Mindestmaß einsatzfähig. In der Praxis hätten Bischöfe und Kardinäle genug Zeit, alte Kosakenlieder auf Russisch zu lernen (während der Tränkpausen der besagten Pferde). Wenn sie, wie ich glaube, hauptsächlich dazu dienen werden, interne Aufstände in der Union niederzuschlagen, könnten sie zudem „gefährliche“ Gewissensbisse bekommen, da viele derer, die es zu unterdrücken gälte, ihre Verwandten und Bekannten sein könnten.

Und was dann? Nun, neben konventionellen Waffen (Flugzeuge der 6. Generation, Panzer, Schiffe, U-Boote und was sonst noch als Aushängeschild der darauf spezialisierten Industrien produziert wird) denke ich sehr wohl, dass ein Ziel der Bau von Robotern sein wird, die durch Künstliche Intelligenz gesteuert werden. Es gibt bereits verschiedene Typen, die in allen Herstellerländern (allen voran China und die USA) ausgiebig getestet wurden. Sie haben keine Gewissensbisse und können in den schwierigsten Situationen höchst effektiv sein. Ich würde sagen: die ideale Lösung sowohl für „Polizei“- als auch für Kampfeinsätze.

Und Putin bei all dem? Russland schaut zu (da es nicht die geringste Absicht hat, irgendein europäisches Land zu „infiltrieren“) und macht sich Notizen. Die KI-Technologien hat es bereits und hat angefangen, sie an der eigenen Bevölkerung anzuwenden. Welche bessere Gelegenheit gäbe es, um zu beobachten, wie sich die Reaktion des euro-idiotischen Pöbels entwickelt? Ich stelle mir das Gelächter vor, das sie sich in den höchsten Etagen alle gönnen, allen voran die wahren Strippenzieher dieser Pantomime…

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