Die „Pandemie“, die Impfstoffe, die Masken… die Hauptthemen, von denen man von morgens bis abends überall hört, im Fernsehen, in den sozialen Medien, auf der Straße. Mittlerweile hat man sich an diese Themen gewöhnt und nimmt sie praktisch als selbstverständlich hin. Ein bisschen so, als spräche man über das Wetter, wenn man nicht so recht weiß, worüber man sonst reden soll. Mittlerweile wird als selbstverständlich vorausgesetzt, dass Freiheit darin besteht, sich mit der für sich selbst am geeignetsten erachteten Methode und so schnell wie möglich impfen (oder markieren, wie das Vieh, je nach Sichtweise) zu lassen, und nicht in der Möglichkeit, sich nicht impfen lassen zu wollen – was im Gegenteil als die schändlichste aller sozialen und sogar moralischen Verfehlungen angesehen und an den Pranger gestellt wird (darüber habe ich in diesem Artikel geschrieben). Wer auch nur Zweifel hegt, sich die rettende Flüssigkeit injizieren zu lassen, wird auf den Index gesetzt und als Ausgestoßener und Seuchenverbreiter betrachtet. Dieses Werk der „Markierung“ wird durch die diversen Hilfstruppen der „Information“ ins Werk gesetzt. Zu jeder Tages- und Nachtzeit wiederholen die üblichen Gesichter von „Experten“, Meinungsführern und Politikern endlos die Litanei, die sie propagieren sollen, ungeachtet ihrer eigenen Kompetenz und Fähigkeit zu begreifen, was sie da bis zum Erbrechen wiederholen. Und das geschieht überall, in jedem Land, mal mehr, mal weniger und mit Methoden, die sich je nach der Kultur des jeweiligen Landes ändern. Bei uns, in Italialand, gesellen sich zu diesem ununterbrochenen Dauerfeuer noch andere begleitende Ablenkungsmanöver hinzu – teils, weil sie typisch für unsere Kultur sind, teils, weil wir, wie ich schon bei anderen Gelegenheiten betont habe, ein perfektes Volk für soziale Experimente im großen Stil sind. Der zeitlich jüngste ist die Diskussion über das sogenannte „Zan“-Gesetz (genauer gesagt ein Gesetzentwurf), das in der Abgeordnetenkammer verabschiedet wurde und nun im Senat diskutiert wird. Bei diesem Gesetzesvorhaben wäre insbesondere Artikel 4 genauer zu prüfen und zu vertiefen, da er (sollte das Gesetz in seiner jetzigen Form durchgehen) die Möglichkeit bietet, jeden wegen Meinungsdelikten anzuklagen, der Gedanken äußert, die nicht der Political Correctness entsprechen und die irgendjemanden bei Themen sexueller oder „inklusiver“ Natur (ein Begriff, der einer bestimmten politischen Seite so teuer ist und der absichtlich für sich genommen nichts Konkretes bedeutet) „beleidigen“ könnten. Aber ich werde mich jetzt hier nicht damit aufhalten. Es wird noch andere Gelegenheiten geben. Es gibt jedoch einen Aspekt dieser ganzen „surrealen“ Situation, der meiner Meinung nach noch nicht ausreichend beleuchtet wurde. Es handelt sich um die enge Verbindung, die in Wirklichkeit zwischen der „Pandemie“, den zu ihrer „Kontrolle“ erlassenen Einschränkungen, den Impfstoffen und… der „ökologischen Wende“ sowie der sogenannten „Digitalisierung“ besteht. Scheinbar hängen diese Themen nicht zusammen, aber bei näherer Betrachtung lassen sich die Fäden zusammenführen. Fangen wir mit den letzten beiden an.

 

Klima, Ökologie und Bits in Hülle und Fülle

Im April hat die Europäische Union (Rat und Parlament) eine politische Einigung erzielt (die vor wenigen Tagen bestätigt wurde), welche das Ziel der Klimaneutralität (d. h. die Fähigkeit der Erde, die produzierten Treibhausgasemissionen zu absorbieren) der EU bis 2050 sowie ein kollektives Ziel zur Senkung der Netto-Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent bis 2030 gegenüber dem Niveau von 1990 gesetzlich verankert. Im Anschluss an diese Entscheidung, oder besser gesagt danach, fällte das Bundesverfassungsgericht in Deutschland ein von allen Medien als „historisch“ bezeichnetes Urteil: „…Die Vorschriften des Klimaschutzgesetzes vom 12. Dezember 2019… sind insoweit mit den Grundrechten unvereinbar, als hinreichende Maßgaben für die weitere Emissionsminderung ab dem Jahr 2031 fehlen. Das Klimaschutzgesetz verpflichtet die Bundesregierung, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu mindern… die Beschwerdeführer, von denen einige noch sehr jung sind, seien durch die angegriffenen Vorschriften in ihren Freiheitsrechten verletzt.“ Tja, „die jungen Leute“, denn viele der Beschwerdeführer gehörten genau jenen Jugendbewegungen an, die sich auf Greta Thunbergs „Fridays for Future“ berufen. Welch ein Zufall. Und die deutsche Regierung, so sensibel für die Anliegen der Jugend (oder vielleicht ihrer eigenen Unternehmerklasse?), hat sofort nachgelegt und das Emissionsminderungsziel Deutschlands für 2030 von 55 auf 65 Prozent angehoben. Das Bundeskabinett beabsichtigt, in naher Zukunft eine entsprechende Änderung des Klimaschutzgesetzes zu verabschieden. Die Ersatzenergie für Kohle und Braunkohle, die die deutsche Industrie in Zukunft am Laufen halten soll, wird höchstwahrscheinlich Wasserstoff und die Kernenergie mit Dual-Fluid-Reaktoren (um es klar zu sagen: die Reaktoren, die auf U-Booten installiert sind) sein, aber vorerst bleibt Gas die praktikabelste Energiequelle als Kohleersatz. Daher auch das Abkommen mit dem „bösen“ Putin über den Bau der Erweiterung der Gaspipeline durch die Ostsee, die sogenannte „Nord Stream 2“, die zuerst vom anderen Bösewicht Trump und jetzt vom guten Biden so vehement bekämpft wurde. Bekämpft natürlich nicht, weil jemand an das Märchen von der Bosheit des russischen „Feindes“ glaubt, sondern weil die Vereinigten Staaten ihr Schiefergas nach Europa exportieren müssen. Die deutsche Regierung versucht also, es allen recht zu machen, um niemanden zu verärgern. Ein Meisterwerk der Wirtschaftsdiplomatie, um das zu bekommen, was sie braucht: Exportieren, was das Zeug hält, ist das Ziel, von dem nicht abgewichen werden darf, also… Also rüstet sich die deutsche Industrie, der wahre Panzer der „Lokomotive Europas“, in jeder Hinsicht. Sie muss ihre Produktionsmittel umrüsten, auch durch Digitalisierung (die, wie wir sehen werden, nicht nur diesem Zweck dient), aber um das zu tun, muss sie beträchtliches Kapital investieren. Was läge also näher, als diese „Wende“ alle „Kunden“ selbst bezahlen zu lassen, d. h. die europäischen Bürger, über die (vorgetäuschten) Finanzierungen des Recovery Fund (der eigentlich, so die Worte, für die Schäden der „Pandemie“ dienen sollte)? Aber wie stellt man das an? Ganz einfach! Zuerst muss man einen Verbündeten finden, der denselben Bedarf an industrieller Umrüstung hat (lies: Frankreich), dann übt man politischen Druck aus, damit die Entscheidung, sie anzunehmen, von allen anderen Ländern getroffen wird (es muss eine absolute Mehrheit geben). Danach weist man die Aufsässigen zurecht, damit sie dieses „Zäpfchen“ schlucken, das größtenteils aus Krediten besteht, die mit Zinsen zurückgezahlt werden müssen (für Italien sind rund 191,5 Milliarden vorgesehen, davon 68,9 als Zuschüsse und 122,6 als Kredite. Außerdem sind weitere 31 Milliarden aus dem sogenannten Ergänzungsfonds und 13,5 Milliarden aus dem Programm „React EU“ vorgesehen), begleitet von (falschen) Drohungen, die Hilfen nicht zu gewähren. Dies für einen Teil der Mittel, die für diese Wende erforderlich sind. Dann gibt es da noch den politischen Aspekt. Man muss auf jene Parteien und Bewegungen setzen, die in der allgemeinen Vorstellung am stärksten mit „grün“, „Ökologie“ und „Umweltschutz“ in Verbindung gebracht werden. Nämlich die Grünen. Und wie garniert man diese Entscheidung auf der internationalen Welle der Political Correctness? Ist doch logisch! Mit einer weiblichen Kanzlerkandidatin für die kommenden Wahlen im September: Annalena Baerbock, 40 Jahre reine Unerfahrenheit und Substanzlosigkeit. Die ideale Kandidatin, um genau jene junge oder jung gebliebene Wählerschaft mitzureißen, die bei den Leuten so gut ankommt. Alles „green“, spirituell, innovativ und, warum nicht?, digital. Ja, denn die Zukunft verläuft über die Bytes, oder besser gesagt über die Yobibytes (2^80) an Daten, die im Netz zirkulieren und immer mehr zirkulieren werden. Ein Berg an Daten, der so viel Gold wert ist, wie seine immense Masse groß ist. Und um das zu erreichen, will Deutschland durch den Bau von Quanten-Supercomputern (die in der Lage sind, Berechnungen, für die die schnellsten Computer der Welt 10.000 Jahre bräuchten, in etwa 3 Minuten und 20 Sekunden zu lösen) mit der Zeit gehen und zu seinen amerikanischen und chinesischen wirtschaftlichen Konkurrenten aufschließen. Eine solche Rechenleistung lässt sich auf unzählige Bereiche anwenden, vom rein kommerziellen bis zum militärischen, vom Finanzsektor bis zur reinen Forschung. Insbesondere der medizinische Bereich wird davon profitieren.

 

Widerstehen, oder doch nicht! Resilieren!

Beim Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (ein Begriff, der in letzter Zeit nicht zufällig so oft verwendet wird), der in sechs „Missionen“, also Bereiche auf Italienisch, unterteilt ist, ist das Kapitel „Gesundheitswesen“ oder „Gesundheit“ (auch hier ist die Änderung nicht zufällig) dasjenige, dem das kleinste Stück vom Kuchen der Mittel zugeteilt wurde, die aus Europa „eintreffen“ werden (nur 15,6 Milliarden aus dem PNRR + 1,71 aus React EU + 2,89 Mrd. aus dem Ergänzungsfonds). Wie bitte? Befinden wir uns nicht in einem weltweiten pandemischen Notstand? Da wir uns doch (zu Recht) so sehr über den Mangel an Intensivbetten in unseren Krankenhäusern beschwert haben, warum hat man in über einem Jahr nicht dafür gesorgt, sie aufzustocken? Ah, richtig! Man hat ja Rollschreibtische gekauft, die waren wirklich notwendig! Außerdem haben unsere Regierungen (zuerst Conte und jetzt Draghi), falls Sie es nicht wussten, bis heute keinen einzigen Euro für die Erforschung von Covid-19 in unserem Land bereitgestellt, der „größten Pandemie, an die sich die Menschheitsgeschichte erinnert“… Und doch werden wir, wie gesagt, von morgens bis abends mit ständigen Botschaften bombardiert, die uns daran erinnern, wie gefährlich das „Virus“ ist, wie wichtig es ist, dass wir weiterhin „sozialen“ Abstand halten, und dass wir „verantwortungsvoll“ sein müssen, um nicht diese zwei Krümel an Freiheit zu ruinieren, die uns gewährt wurden. Ein kleiner Einschub: Falls Sie es nicht wussten, die WHO hat den Ländern, die die Impfkampagne massiv vorantreiben, empfohlen, die Anzahl der Zyklen (so nennt man das), die durchgeführt werden, um zu überprüfen, ob ein Abstrich positiv oder negativ ist, zu senken (unter zwanzig, denn darüber hinaus findet man alles Mögliche). Das Resultat des Rückgangs der Infektionen ist also nicht auf die geringere Ausbreitung des Virus durch die Wirksamkeit der Impfstoffe zurückzuführen, sondern einfach darauf, dass die Analysen (die ohnehin nicht geeignet sind, eine solche Art von Positivität zu diagnostizieren) nun korrekter durchgeführt werden. Um auf den PNRR zurückzukommen, die umfangreichsten Finanzierungskapitel sind – raten Sie mal – folgenden Bereichen zugewiesen: Digitalisierung, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Kultur (40,32 Milliarden aus dem PNRR + 0,8 Milliarden aus React-EU + 8,74 aus dem Ergänzungsfonds); grüne Revolution und ökologische Wende (59,47 Milliarden aus dem PNRR + 1,31 aus React-EU + 9,16 aus dem Ergänzungsfonds); Infrastruktur für eine nachhaltige Mobilität (25,4 Mrd. aus dem PNRR + 6,06 aus dem Ergänzungsfonds); Bildung und Forschung (30,88 Milliarden aus dem PNRR + 1,93 Mrd. aus React-EU + 1 Milliarde aus dem Ergänzungsfonds); Inklusion und Soziales (19,81 Mrd. aus dem PNRR + 7,25 aus React-EU + 2,77 aus dem Ergänzungsfonds). Somit stehen, wie in Deutschland, „Digitalisierung“, „grüne Revolution“ und „ökologische Wende“ an erster Stelle. Ein Zufall? Das glaube ich kaum. Was ich im Gegenteil glaube, ist, dass es exakt das ist, was die wirtschaftlich hegemoniale Klasse, die sogenannten „starken Mächte“, seit Beginn dieser immensen Pantomime im Sinn hatte. Das Virus ist offensichtlich ein Mittel, um Wirtschaft und Gesellschaft radikal zu verändern. Ist das eine Covid vorbei, macht man ein neues – um ein altes römisches Sprichwort über Päpste abzuwandeln. Die „Pandemie“ ist eine Methode, um den gewünschten Wandel herbeizuführen, und kann daher nach Belieben eingesetzt werden. Zumindest solange die Leute dem aktuellen Narrativ weiterhin Glauben schenken, auch wenn dieses offensichtlich an allen Ecken und Enden leckt. Die Angst, sein Leben zu verlieren, ist der Motor dieses ganzen Narrativs, und aus lauter Angst, es zu verlieren, merkt man gar nicht, dass man de facto gar nicht mehr lebt.

 

Ihr medizinischer Roboter

Ich schließe diesen langen Artikel mit einer letzten Überlegung. Eine der Hauptkomponenten der „Digitalisierung“ ist genau diejenige, die mit der Gesundheit verknüpft ist. Letztere, oder besser gesagt das Gesundheitswesen (ein viel weiter gefasster Begriff als der, der in den letzten Jahren verwendet wurde – ich wiederhole: nicht zufällig), ist ein überaus mächtiges Mittel zur Kontrolle der Massen. Und das nicht nur, weil Krankheit der Natur des Menschen innewohnt, sondern auch, weil man durch die Medizin das Schicksal eines Individuums sowohl im positiven als auch im negativen Sinne bestimmen kann. Zudem kann man die Massen in Richtung bestimmter Verhaltensweisen lenken, sei es durch Reflexreaktionen oder durch Methoden der physischen Interaktion mit dem Menschen. In diesem Zusammenhang wird die sogenannte „Telemedizin“ in der nunmehr nahen Zukunft immer mehr an Boden gewinnen. Es werden telematische Zentralen geschaffen, die die Patienten ständig zu Hause überwachen, und die Interaktion mit Smartphones wird immer offensichtlicher werden. In der Praxis wird es eine totale Informatisierung unseres Gesundheitszustands und unseres Lebens im Allgemeinen geben, bei der Ihr Arzt ein Computerprogramm oder ein Roboterarzt sein wird. Millionen von Daten, wie ich zuvor erwähnte, die echtes Gold sein werden – sowohl für die Eliten, die über die technologischen und finanziellen Mittel verfügen, um all dies zu tun, als auch für ihre Unternehmen, von denen mittlerweile die gesamte Menschheit abhängig ist. Neben der Kontrolle also auch der Profit. Das „Internet der Dinge“, für das 5G erforderlich ist (man spricht bereits von 6G und mehr), ist keine „coole Sache“, es ist das Ende der Selbstbestimmung. Sie werden 24 Stunden am Tag mit dem Netz verbunden sein, und diese Milliarden von Daten werden eben durch Quantencomputer kontrolliert werden. Mit der Digitalisierung können Sie die Privatsphäre vergessen, die Entscheidungs- und Bewegungsfreiheit vergessen, das Leben, wie Sie es bis heute gekannt haben, vergessen. Willkommen in der neuen, ökologischen, nachhaltigen und digitalen Welt. Der besten aller möglichen Welten.

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